
Gebratene Garnelen mit Madras-Curry und Kokosmilch
Eine rauchende Pfanne, ein Löffel voll Curry aus Madras Sobald es mit dem heißen Öl in Berührung kommt, erfüllt ein warmer, erdiger, leicht würziger Duft die Küche. Wenige Sekunden genügen, um sich nach Tamil Nadu versetzt zu fühlen.Dieses Gericht kann in weniger als zwanzig Minuten zubereitet werden, aber es erfordert zwei Dinge, die bei Schnellrezepten oft vernachlässigt werden: eine richtige Gewürzmischung und das kompromisslose Garen der Garnelen.Tatsächlich wurde diese Variante zur Gewohnheit, nachdem ich eines Abends unter der Woche schlaffe, fade Garnelen serviert hatte (zu viele Garnelen in der Pfanne, abgestandenes Curry). Hier ist das Rezept für beide Varianten.
Zutaten
- 400 g. von rohen, geschälten Garnelen
- 1 cs. neutrales Öl (oder geklärte Butter)
- 2 Knoblauchzehen gehackt
- 1 cc. Madras-Curry (abhängig von der Schärfetoleranz)
- 200 ml. aus Vollkokosmilch
- feines Salz
- Ein paar Zweige frischer Koriander
- Basmati-Reis begleitend
Anleitungen
- Die Garnelen gründlich mit saugfähigem Papier abtrocknen, da die Feuchtigkeit das Anbraten verhindert.
- Eine Pfanne bei starker Hitze erhitzen, bis sie sehr heiß ist, dann das Öl hinzufügen.
- Die Garnelen in einer einzigen Schicht in die Pfanne geben, ohne sie zu überfüllen. 90 Sekunden lang anbraten, ohne sie zu berühren.
- Die Garnelen wenden und weitere 60 bis 90 Sekunden garen. Das Fleisch sollte undurchsichtig und rosa-orange sein, und die Garnelen sollten sich zu einem „C“ einrollen.
- Den gehackten Knoblauch hinzufügen und mit Madras-Currypulver bestreuen. 20 bis 30 Sekunden lang schnell umrühren, damit sich die Aromen entfalten.
- Gießen Sie die Kokosmilch hinzu, reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe und lassen Sie die Sauce 2 bis 3 Minuten köcheln, bis sie leicht am Löffelrücken haften bleibt.
- Mit Salz abschmecken, mit frischem Koriander bestreuen und sofort über Basmatireis servieren.
Notizen
Warum Madras-Curry anders ist als andere Currys
Das Wort „Curry“ ist ein Anglizismus des tamilischen *kari*, was sich auf ein Gericht bezieht. Gewürzzubereitung zum WürzenIm 18. Jahrhundert von britischen Seeleuten nach Europa gebracht. Aber Curry ist nicht gleich Curry. Die Madras-Gewürzmischung (Madras ist der frühere Name von Chennai, einer Hafenstadt im Südosten Indiens) gehört zur Familie der Gewürzmischungen aus Südindien. Ihre Zusammensetzung variiert je nach Familie und Hersteller, enthält aber im Allgemeinen Koriander, Kurkuma, Fenchel, Kreuzkümmel, Bockshornklee und Chilischoten, die ihr die tiefgelb-orange Farbe verleihen, die die Sauce beim ersten Kontakt färbt. In Indien ist die Zubereitung von Gewürzmischungen (Masala) eine Familientradition, die über Generationen weitergegeben wird. Die Rezepte enthalten mitunter Dutzende von Zutaten. Frisch gemahlenes Madras-Gewürz ist etwas ganz anderes als ein Supermarktpulver, das schon sechs Monate im Schrank steht. Das ist der Unterschied zwischen einem guten Gericht und einem, das einen beim ersten Bissen umhaut. Diese Gewürzmischung passt auch hervorragend zu Garnelen in Kokosmilch: Das Kokosfett mildert die Schärfe der Chilischoten und trägt gleichzeitig deren Aromen am Gaumen. Wenn die Würze genau richtig ist, entfaltet das Gericht sein volles Aroma.Einige Tipps unserer Köche
- Crevettes surgelées Lassen Sie sie am Vortag langsam im Kühlschrank auftauen und trocknen Sie sie anschließend gründlich ab. Das Ergebnis ist genauso gut wie bei frischen.
- Kokosmilch: Immer ganz. Die Light-Variante ergibt eine Sauce, die zu flüssig ist und nicht haftet.
- Die C- und O-Regel: Eine Garnele in Form eines „C“ ist perfekt gegart. Ist sie eher wie ein „O“ geformt (zu stark gekrümmt), ist sie bereits übergart und wird gummiartig.
- Die Pfanne nicht überladen: Wenn man zu viele Garnelen auf einmal kocht, entsteht Dampf, der die Maillard-Reaktion verhindert. Kochen Sie sie gegebenenfalls in zwei Portionen.